Polizei Fliegerstaffel und Wasserschutzpolizei

 

 

Hubschrauberpilot bei der Polizei Fliegerstaffel

 

Da der Einsatz und die Unterhaltungskosten für einen Polizeihubschrauber immens hoch sind, werden diese nur an wenigen Standorten in den Bundesländern vorgehalten. Bei der Polizei NRW sind die derzeitigen Standort der Polizeifliegerstaffel Dortmund und Düsseldorf. Zum Einsatz kommen dabei u. a. Hubschrauber des Typs BK 117, des Typs H145-T2, Transporthubschrauber des Typs EC 155. Aber es werden bei der Polizeifliegerstaffel nicht nur Hubschrauber eingesetzt. Zum Einsatz kommen meist auch Flugzeuge, z. B. des Typs Cessna. 

 

Als Hubschrauberpilot bei der Polizei erfüllst Du die Aufgabe, die Beamten des Streifendienstes bei unterschiedlichen Einsatzlagen zu unterstützen. Das sind neben der Aufklärung bei größeren Einsatzlagen (Demonstrationen, Versammlungen, Fußballspielen etc.), die Fahndung nach flüchtigen Tätern, das Anfertigen von Fotos zu Beweiszwecken, Transporte von Gefangenen oder von Spezialeinheiten. Aber auch die Suche nach Vermissten spielt eine große Rolle. Hierbei wird vor allem bei Nacht technisch hochentwickeltes Equipment, wie z. B. eine Wärmebildkamera, eingesetzt.

 

Um Hubschrauberpilot bei der Polizei zu werden, musst Du zuvor erfolgreich die Ausbildung beendet und bereits einige Zeit im Streifendienst gearbeitet haben. Dann hast Du die Möglichkeit an dem Eignungstest zum Einsatzpiloten teilzunehmen. Hast Du auch den erfolgreich gemeistert, so steht Deiner Ausbildung zum Einsatzpiloten nichts im Wege.

Du hast aber auch noch die Möglichkeit, als Operator bei der Fliegerstaffel eingesetzt zu werden. Als Operator bist Du vor allem für den Betrieb des technischen Equipments zuständig.

 

 

 

 

 

Die Wasserschutzpolizei

 

Die Wasserschutzpolizei hat die Aufgabe, die Ordnung und Sicherheit auf den Wasserwegen in Deutschland (Häfen, Seen, Kanäle, Flüsse und Meer) zu gewährleisten.

 

Das Tätigkeitsfeld ist mit den Aufgaben im Wach- und Wechseldienst im Polizeiberuf nicht mehr vergleichbar. Du hast bei der Wasserschutzpolizei u. a. folgende Bereiche, die Dir im Polizeialltag begegnen: Bootsstreife, Kontrolle von Schiffen, Unfallbekämpfung von Schiffen, Überwachung des Transports sowie die Überwachung der Be-/Entladung von Gefahrgut, Ordnungsdienst auf dem Wasser, Sicherheitsdienst, Kontrolle des Umweltschutzes sowie Bekämpfung der Gewässerverschmutzung.

 

Einer besonderen Bedeutung kommt hier vor allem die Überwachung des Sportboots- und Schiffsverkehrs sowie Verkehrsüberwachung an Unfallhäufungsstellen zu. Du sorgst somit für die Einhaltung der Verkehrsvorschriften zu Wasser. Dabei ist es wichtig, dass Patente, Lenk- und Ruhezeiten, Führerscheine und sonstigen Befähigungsnachweise, Besatzung, technischer Zustand, Ladung, Ausrüstung, Bordbücher, Ladpapiere usw. den Vorschriften entsprechen.

 

Zudem bist Du als Beamter der Wasserschutzpolizei (Waspo) dafür zuständig, bei Regatten, Großveranstaltungen, Hafenfesten, Events den Schiffsverkehr zu regeln und den sicheren Veranstaltungsverlauf zu gewährleisten.

 

 

Deine Bewerbung und Ausbildung bei der Wasserschutzpolizei

 

Bei der Wasserschutzpolizei kannst Du Dich bewerben, nachdem Du die allgemeine Ausbildung der Polizei erfolgreich abgeschlossen hast. Wird eine Stelle ausgeschrieben, so hast Du die Möglichkeit, Dich intern auf diese Stelle zu bewerben. Auch hier solltest Du natürlich ein gewisses Interesse für diesen Bereich und u. U. eine Affinität zu Schiffen mitbringen. Darüber hinaus solltest Du ein gewisses technisches Verständnis für den späteren Aufgabenbereich haben.

 

Die Ausbildung bzw. Weiterbildung bei der Wasserschutzpolizei dauert meist mehrere Jahre (in NRW z. B. 4 Jahre). 

 

Die Inhalte dieser Ausbildung bzw. Weiterbildung bestehen meist aus:

  • eine mehrwöchige Hospitation auf einem Streifenboot, um die Wasserwege näher kennenzulernen,
  • den Erwerb eines Radarpatentes
  • den Erwerb theoretischer sowie praktischer schifffahrtspezifischer Kenntnisse,
  • ein mehrmonatiger Fachlehrgang in Hamburg an der Wasserschutzpolizei-Schule mit den Unterrichtsinhalten Binnenschifffahrtsverkehrs- und Schifffahrtsrecht, Fahrverhalten von Schiffen, Schiffs- und Antriebstechnik, Einfluss von Strömung, Wind usw.
  • einer theoretischen Grundausbildung,
  • Prüfung zum Bootsführer und der Erwerb des sog. Behördenpatentes 

 

Weitere Informationen findest Du auf www.polizei-nrw-bewerbung.de.

 

 

 

 

 

 

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